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Das Obst wächst nicht im Supermarkt – Streuobstwiesen hautnah

Ausgebildete Streuobstwiesen-Pädagogen erklären wie’s geht – und die 2c der Hoffmannschule ist im Schuljahr 2015/16 dabei! Seit diesem Schuljahr können interessierte Zweit- und Drittklässler am neuen Streuobstwiesenprojekt des Landratsamtes Reutlingen teilnehmen. Die von uns gewählte Projekt-Variante “Apfelbäumchen“ besteht aus sechs Unterrichtseinheiten.
Ort des Geschehens wurde das „Gütle“ von Großeltern einer Schülerin, das uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde: in Fußwegnähe am Schanzbuckel, umgeben von originären Streuobstwiesen – die perfekten Voraussetzungen für unser Projekt.

Zusammen mit Frau Mutschler, unserer Streuobstwiesenpädagogin, nahmen wir die Streuobstwiese - mit ihren Pflanzen und Tieren - genauer „unter die Lupe“.
Selber aktiv sein war unser Motto: Zwei Bäume durften wir pflanzen – die Löcher dafür zu graben, kann ganz schön anstrengend sein! Angepackt wurde ebenso bei der Gartenpflege mit dem Rechen und beim Anlegen von Reisighaufen. Aber auch die kleinen Bewohner der Wiese wurden von uns unterstützt: Jedes Kind baute eine Nisthilfe für Ohrwürmer – die Töpfe dafür wurden zuvor im Kunstunterricht kreativ gestaltet.

Mit allen Sinnen wurde das Gelände inklusive seiner pflanzlichen und tierischen Bewohner erkundet: Mit großen Schritten wurde die Wiese vermessen. - Die Obstbaumblüten locken nicht nur die Bienen an, kleine Kindernasen genossen ebenso den feinen Duft. - Wie fühlt sich die Rinde der verschiedenen Bäume an? - Zu unserem Erstaunen haben wir erfahren, dass es nicht nur Tiere sondern auch Pflanzen gibt, die man hören kann. - Bis wir die Früchte der Streuobstwiesen allerdings auch schmecken können, müssen wir uns jedoch noch etwas gedulden – geerntet wird naturgemäß erst zu Beginn des neuen Schuljahres im September.
(Weitere Informationen zum Projekt unter www.streuobstparadies.de)