FHG aktuell

Waldtage der Klassenstufe 6

50 Kinder drei Tage in Sonnenbühl-Erpfingen

Die Vorfreude war am Mittwoch, 25. September 2019, den auf dem Kemmlerplatz wartenden Lernenden der Klassen 6a und 6b der Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule förmlich aus ihren Gesichtern zu lesen. Um 9 Uhr holte der Omnibus die 50 Kinder und ihre vier Lehrpersonen ab und die Waldtage in Sonnenbühl-Erpfingen konnten beginnen.
An der Jugendherberge angekommen, erkundeten die Schülerinnen und Schüler zunächst einmal das Haus und die nähere Umgebung, bevor sie sich um die Mittagszeit am reichhaltigen Buffet stärkten. Denn die Gruppe hatte sich für ihren Aufenthalt ein straffes Programm vorgenommen. So ging es am Nachmittag sowohl auf die Sommerbobbahn als auch in den Kletterpark und am Abend bekam die 54-köpfige Reisegruppe Besuch von einem Eulenexperten. Dieser erklärte zunächst in einem theoretischen Teil einige Besonderheiten über die heimischen Eulenarten, bevor er dann zur Nachtwanderung bat. Während dieser wurden Eulenstimmen imitiert, um eine Eule, die ein unerlaubtes Eindringen eines Artgenossen in ihr Revier vermutete, anzulocken. Eine Eule antwortete ihrerseits auch, jedoch konnte sie an diesem Abend leider nicht erblickt werden. Nach einem ereignisreichen ersten Tag gingen die Sechstklässler zu Bett.
Am nächsten Morgen hatten die Kinder zunächst ein wenig Freizeit, die sie mit Fußball-, Basketball-, Hockey- oder Tischtennisspielen verbrachten. Anschließend machte sich die Gruppe zu einer Wanderung auf, deren erste Station die Sommerkirchhöhle war. Die Mittagspause wurde mit Lunchpaketen auf einem zum Verweilen einladenden Abenteuerspielplatz verbracht. Nach dieser Stärkung erstürmten die 11- und 12-jährigen die Burgruine Hohenmelchingen. In den Nachmittagsstunden wurde wieder die Jugendherberge erreicht und es stand ein „Zimmer-Wettbewerb“ auf dem Programm. Dabei mussten die Bewohner der einzelnen Zimmer gemeinsam Aufgaben lösen, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln. So galt es beispielsweise eine Eule zu basteln, mit Hilfe eines Bestimmungsbuchs Fragen zu Waldbewohnern zu beantworten oder Gegenstände im Wald zu suchen.
Nach dem Abendessen wurde der Gemeinschaftsraum in einen Laufsteg verwandelt und die Outfits für den Discoabend präsentiert. Wer anschließend dennoch keine Lust auf laute Musik aus den Charts hatte, konnte den Abend auch in leiser Atmosphäre mit Gesellschaftsspielen ausklingen lassen.
Am Freitagmorgen hieß es im Anschluss an das Frühstück Taschen packen, Betten abziehen und Zimmer fegen. Auf der Rückfahrt an die heimische Echaz war aus den Gesichtern nun deutlich die Müdigkeit der Teilnehmenden zu lesen. Gut, dass das Wochenende vor der Tür stand, das reichlich Zeit zum Erholen und Berichten der vielen schönen Erlebnisse bot.